Über uns

Über uns

Wir sind Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen und führen Therapien nach der Fachkunde Verhaltenstherapie für Patientinnen/Patienten bis zum vollendeten 21. Lebensjahr durch. Hauptansatz der Verhaltenstherapie ist, dass jedes Verhalten, also auch „Problemverhalten“, gelernt ist und somit ebenso wieder verlernt werden kann. Dabei bezieht sich der Begriff „Verhalten“ nicht nur auf beobachtbares Handeln, sondern umfasst gleichfalls die Gefühle, Gedanken und körperliche Empfindungen eines Menschen.

Ein Therapieverlauf

Nach einer telefonischen Terminvereinbarung kommen die Patienten und ihre Familien zu einem vertraulichen und unverbindlichen Erstgespräch zu einem von uns. Jugendliche können auch allein kommen. In den ersten Stunden führen wir eine störungsspezifische Diagnostik durch. Im Anschluss daran erfolgt ein Auswertungsgespräch, während dem wir gemeinsam entscheiden, ob eine psychotherapeutische Behandlung angeraten ist.

Im Fokus der Therapie stehen aktuelle Probleme, Schwierigkeiten und Lebensbedingungen, aber auch Ressourcen der Patienten. Gemeinsam mit uns als Psychotherapeutinnen werden unter Berücksichtigung der persönlichen Krankheits- und Lebensgeschichte Ziele herausgearbeitet, die im Laufe der gemeinsamen Arbeit erreicht werden sollen.

In der Verhaltenstherapie erlernen die Patienten neue Handlungsmöglichkeiten und können so ihr Denken, Fühlen und Handeln positiv verändern. Ziel ist dabei die Reduzierung der Symptomatik, die Verbesserung der Bewältigungsmöglichkeiten im Alltag und der Steigerung der Lebensqualität.

Ressourcen werden genutzt, um Fähigkeiten aufzubauen bzw. zu stärken, damit die Alltagsbewältigung besser möglich wird. Das beste therapeutische Konzept nützt nichts, wenn es im täglichen Ablauf nicht umgesetzt werden kann. Aus diesem Grund müssen Strategien individuell, problemorientiert, konkret und effektiv sein. Diese Strategien werden im Rahmen unserer Therapien gemeinsam mit unseren Patienten und ihren Bezugspersonen erarbeitet. Als Grundlage dient uns unser reichhaltiger Erfahrungsschatz, den wir individuell einsetzen.

Gruppentherapie

In der Gruppentherapie von Konstanze Berg geht es um das Erlernen sozialer Kompetenzen in einer geschlechts- und altersgemischten offenen Gruppe von 4-9 Teilnehmern, welche einmal wöchentlich für 100min stattfindet. Die Gruppentherapie muss wie die Einzeltherapie, vor Beginn, nach Indikationsprüfung und Antragstellung, von der Krankenkasse bewillgt werden.

Behandlung

Mit folgenden Themen können Sie zu uns kommen:

  • soziale Phobien
  • Panikstörungen
  • Agoraphobien
  • Trennungsängste
  • Schulvermeidung und Schulphobien
  • Zwangsstörungen
  • Depressive Episoden, rezidivierende depressive Episoden, anhaltende depressive Verstimmungen
  • Aufmerksamkeitsstörungen (ADS, ADHS)
  • aggressives Verhalten
  • dissoziales Verhalten wie Weglaufen, Schule schwänzen, Stehlen, Lügen
  • Reaktionen auf schwere Belastungen
  • Anpassungsstörungen
  • Traumatisierungen
  • selbstverletzendes Verhalten
  • Albträume
  • Psychosomatische Beschwerden wie Kopf- und Bauchschmerzen, Rückenschmerzen, Schlafstörungen wie z.B. Ein- und Durchschlafstörungen
  • Ticstörungen
  • Einnässen, Einkoten
  • Bindungsstörungen
  • Trennungs- und Scheidungsfolgen
  • Essstörungen

Unser Angebot

  • Diagnostik
  • Einzel- und Gruppentherapie mit verhaltenstherapeutischem Schwerpunkt
  • Beratung der Eltern und der Schule bzw. des Kindergartens
  • Hospitationen in der Schule oder dem Kindergarten
  • Zusammenarbeit mit anderen pädagogischen, beratenden, ärztlichen und therapeutischen Einrichtungen
  • mindestens 50 Minuten Therapiesitzung pro Woche mit vorheriger Terminvereinbarung
  • 100 Minuten Telefonsprechstunde pro Woche.

Grundsätze unserer Arbeit

  • Schweigepflicht
  • Freiwilligkeit
  • Enge Zusammenarbeit mit den Eltern und Bezugspersonen
  • Eigene Supervision und Intervision zur Qualitätssicherung unserer Arbeit
  • Wertschätzung; Empathie; Kongruenz; Ressourcenorientiertes Arbeiten